kontakt@robustbook.com +49 (0) 69 271 470 985

Erweiterungsmodule: was sich nachrüsten lässt und was nicht

Serielle Schnittstelle für die alte Maschinensteuerung, Smartcard-Leser für den Zugangsausweis, Barcode-Scanner für die Kommissionierung, ein zweiter Akku für die Doppelschicht: Robuste Laptops und Tablets lassen sich in der Praxis selten „einfach so" um jedes gewünschte Bauteil erweitern. Ein Teil der Ausstattung ist eine Werksoption, die bei der Bestellung feststehen muss. Ein anderer Teil lässt sich als Zubehör nachrüsten, ohne dass das Gerät dafür komplett neu konfiguriert werden muss. Und ein dritter, oft übersehener Punkt: Viele Optionen schließen sich gegenseitig aus – wer die eine wählt, verzichtet auf die andere. Dieser Beitrag ordnet anhand der tatsächlichen Ausstattungsdaten der RobustBook-Modelle, was in welche Kategorie fällt, und zitiert die entscheidenden Ausschlüsse wörtlich.

Werksoption oder nachrüstbares Modul – der grundlegende Unterschied

Bei den RobustBook-Geräten tauchen in den Ausstattungslisten zwei unterschiedliche Arten von Erweiterungen auf, die sich in der Praxis sehr unterschiedlich verhalten:

  • Werksoption: Eine Ausstattung, die bereits bei der Bestellung festgelegt werden muss, weil sie ab Werk verbaut wird. Das betrifft zum Beispiel serielle Schnittstellen, Netzwerkanschlüsse, Smartcard-Leser oder Barcode-Scanner, die über ein internes Erweiterungsmodul oder einen sogenannten Media-Bay-Einschub eingebaut werden. Auf der Produktseite des Durabook S15 ist das explizit so benannt: Der zusätzliche LAN-Anschluss und die zweite serielle Schnittstelle sind dort wörtlich als „2. LAN & 2nd RS232 Werksoption" bezeichnet. Auch beim Durabook S14I tragen sämtliche Media-Bay-Ausführungen – von Smartcard-Lesegerät über ExpressCard 54 bis zur zweiten RS232-Schnittstelle – ausdrücklich den Zusatz „(Werksoption)".
  • Nachrüstbares Modul: Zubehör, das nach dem Kauf ohne werksseitige Neukonfiguration eingebaut oder getauscht werden kann. Laut der Vergleichstabelle Zubehör Laptops lassen sich eine zweite SSD, ein zweiter Akku oder ein DVD-Laufwerk in den Laufwerkeinschub der Durabook-Laptops einsetzen, wobei „maximal 2 Schrauben gelöst werden" müssen – ein deutlich einfacherer Vorgang als eine Werksoption, die vor der Bestellung entschieden sein muss.

Der Unterschied ist für die Kaufentscheidung wichtig: Wer eine Werksoption nach der Lieferung vermisst, kann sie in der Regel nicht mehr ohne Weiteres nachrüsten, weil dafür interne Bauteile getauscht oder zusätzliche Platinen verbaut werden müssten. Ein nachrüstbares Zubehörteil wie der zweite Akku oder die zweite SSD lässt sich dagegen auch später noch bestellen und einsetzen.

Serielle Schnittstellen: RS232 als Werksoption – und ihre Ausschlüsse

Die serielle RS232-Schnittstelle ist im Feldeinsatz nach wie vor gefragt, etwa für ältere Maschinensteuerungen oder Diagnosegeräte. Bei mehreren Modellen ist sie aber keine beliebig kombinierbare Zusatzoption, sondern schließt andere Anschlüsse aus:

  • Beim Durabook U11I steht in der Ausstattungsliste unter „Integrierte Optionen (gegenseitig ausschließend)" wörtlich: „RS232 (schließt sich gegenseitig aus mit USB 3.2 Type A)". In derselben Gruppe stehen außerdem „USB 3.2 Gen2 Type C (schließt sich gegenseitig aus mit USB 3.2 Type A)" und „Barcode-Scanner (schließt sich gegenseitig aus mit USB 3.2 Type A)" – von diesen vier Anschlussvarianten kann letztlich nur eine gewählt werden.
  • Beim Durabook S15 lautet der entsprechende Eintrag: „2. LAN & 2nd RS232 Werksoption & schließt sich gegenseitig aus mit express card". Wer die zweite serielle Schnittstelle plus zusätzlichem LAN-Port bestellt, verzichtet damit auf eine ExpressCard-Erweiterung.
  • Beim Durabook S14I ist die zweite RS232-Schnittstelle Teil der Media-Bay-Auswahl: „Media-Bay - 2nd RS232 & USB3.2 Type A (Werksoption)" beziehungsweise in Kombination „Media-Bay - 2nd RS232 & USB3.2 Type A + Smartcard-Lesegerät (Rear) & (Werksoption)". Da die Media-Bay laut Produktseite „gegenseitig ausschließend, nur eine Option wählbar" ist, kann in derselben Media-Bay nicht gleichzeitig eine reine Smartcard-, ExpressCard- oder Barcode-Variante verbaut sein.
  • Beim Durabook R8 ist RS232 Teil eines Erweiterungsmoduls: „Erweiterungsmodul - Smartcard-Lesegerät mit RS-232/RJ-45 & USB3.2" kombiniert die serielle Schnittstelle mit Netzwerk- und Smartcard-Funktion in einem einzigen wählbaren Modul, das zu den übrigen Erweiterungsmodul-Varianten (reine Smartcard-Leser mit oder ohne RFID) gegenseitig ausschließend steht.
  • Bei Durabook R11 und Durabook R11L taucht die serielle Schnittstelle innerhalb der „Erweiterungsmodule" als Kombination auf: „Erweiterungsmodul - RJ45 & RS232 & Smart Card Combo Lesegerät" beim R11 beziehungsweise „Erweiterungsmodul - RJ45 / RS232 & Smart Card Combo Lesegerät" beim R11L. Beim R11L ist diese Gruppe ausdrücklich als „Integrierte Optionen – Erweiterungsmodul (gegenseitig ausschließend)" überschrieben – es lässt sich also pro Gerät nur ein Erweiterungsmodul aus der Liste wählen, nicht mehrere gleichzeitig.

Auch die Dockingstationen für Laptops und Tablets bringen laut den beiden Zubehör-Vergleichstabellen serienmäßig eine eigene RS-232-Schnittstelle mit: In der Anschlussübersicht des Büro-Docks für S14I und Z14I ist Position 15 mit „RS-232 Schnittstelle" beschriftet, beim Büro-Dock für R11L, R11 und U11I ist es Position 7. Diese Dock-Schnittstelle betrifft die Dockingstation selbst und ist unabhängig von der Frage, ob das Gerät intern eine zweite RS232-Werksoption trägt.

Netzwerk, Smartcard und Barcode: die Erweiterungsmodule der Tablets

Durabook R8: Erweiterungsmodul-Gruppe und eine zusätzliche Kreuzausschließung

Beim Durabook R8 gibt es zwei getrennte Gruppen mit gegenseitig ausschließenden Optionen. Die erste Gruppe „Integrierte Optionen (gegenseitig ausschließend)" umfasst USB 3.2 Type A, Barcode-Scanner und LAN-Anschluss (RJ45) – hiervon lässt sich nur eine Variante verbauen. Die zweite Gruppe „Integrierte Optionen – Erweiterungsmodul (gegenseitig ausschließend)" bietet vier Smartcard-Varianten: mit LF/HF-RFID (NFC), ohne RFID, mit UHF-RFID (NFC) sowie mit RS-232/RJ-45 & USB3.2. Zusätzlich gibt es noch eine dritte, eigenständige Option außerhalb dieser beiden Gruppen: „Erweiterungsmodul - Magnetstreifenleser (schließt sich gegenseitig aus mit USB 3.2 Type A)". Diese Angabe zeigt, dass sich Ausschlüsse nicht nur innerhalb einer Auswahlgruppe, sondern auch gruppenübergreifend auswirken können – der Magnetstreifenleser schließt konkret die USB-3.2-Type-A-Option aus der ersten Gruppe aus, nicht die anderen Erweiterungsmodule.

Durabook R11 und R11L: Erweiterungsmodule als einheitliche Auswahlliste

Bei R11 und R11L stehen die Erweiterungsmodule als eine gemeinsame Liste zur Auswahl: RJ45, LF/HF-RFID-Modul, Smartcard-Lesegerät, MSR & Smart Card Combo-Lesegerät sowie die weiter oben genannte RS232-Kombination. Beim R11 ist der Standardzustand ausdrücklich als „Standard (ohne Erweiterungsmodul)" gekennzeichnet, was zeigt, dass ein Erweiterungsmodul beim R11 grundsätzlich eine Zusatzoption ist, kein Standardbestandteil. Barcode-Scanner ist bei beiden Modellen dagegen eine reguläre „Integrierte Option" außerhalb dieser Erweiterungsmodul-Gruppe.

Durabook U11I: ExpressCard und zweiter Smartcard-Leser als separate Erweiterungsmodule

Das Durabook U11I trägt bereits werksseitig ein Smartcard-Lesegerät als reguläre integrierte Option. Wer einen zweiten Smartcard-Leser benötigt, findet ihn in der eigenen Kategorie „Erweiterungsmodule": „Erweiterungsmodul - 2nd Smartcard-Lesegerät" sowie kombiniert „Erweiterungsmodul - LF/HF RFID Modul + 2nd Smartcard-Lesegerät". Dort steht außerdem „Erweiterungsmodul - ExpressCard 54" zur Wahl. Alle vier Erweiterungsmodul-Varianten des U11I sind laut Ausstattungsliste nur für die Varianten U11I & U11IG2 verfügbar, nicht für die U11I-EX-Ausführung.

Media-Bay am Notebook: eine Öffnung, mehrere sich ausschließende Optionen

Bei S14I und S15 heißt der entsprechende Bereich „Media-Bay". Das Prinzip ist bei beiden Modellen dasselbe: Es gibt eine physische Öffnung im Gehäuse, für die genau eine Ausführung bestellt werden kann.

Beim Durabook S14I stehen laut Produktseite sechs Media-Bay-Varianten als „Integrierte Optionen 2 (gegenseitig ausschließend, nur eine Option wählbar)" zur Verfügung: Smartcard-Lesegerät, ExpressCard 54, 2nd RS232 & USB3.2 Type A, Barcode-Scanner, die Kombination Barcode-Scanner + Smartcard-Lesegerät (Rear) sowie die Kombination 2nd RS232 & USB3.2 Type A + Smartcard-Lesegerät (Rear). Alle sechs sind ausdrücklich als Werksoption gekennzeichnet – wer bei der Bestellung keine davon wählt, bekommt die Media-Bay-Öffnung nicht automatisch später mit einem dieser Module ausgestattet.

Beim Durabook S15 ist die Media-Bay-Auswahl kleiner: Dort steht unter „Integrierte Optionen – Media-Bay (gegenseitig ausschließend, nur eine Option wählbar)" lediglich ein Super-Multi-DVD-Laufwerk. Die zusätzliche zweite RS232-Schnittstelle und der zweite LAN-Port sind beim S15 dagegen – wie oben zitiert – eine eigene Werksoption außerhalb der Media-Bay, die sich mit der ExpressCard-Option ausschließt.

Erweiterungsmodul für einen robusten Durabook Laptop

Beim Durabook S14I findet sich noch ein weiteres Beispiel für einen Ausschluss außerhalb der Media-Bay: Der „2.5G LAN Port" ist als Werksoption gekennzeichnet und schließt sich laut Ausstattungsliste „gegenseitig aus mit diskrete Grafikkarte (VGA)" – wer die dedizierte Grafikkarte NVIDIA RTX A500 bestellt, verzichtet damit auf den schnelleren LAN-Port, und umgekehrt.

Zweiter Akku, zweite SSD und DVD-Laufwerk: nachrüstbar im Laufwerkeinschub

Anders als die zuvor beschriebenen Werksoptionen ist der sogenannte Laufwerkeinschub bei mehreren Durabook-Laptops für den Anwender selbst zugänglich. Laut Vergleichstabelle Zubehör Laptops gilt: „Alle Durabook Laptops können mit einer zweiten SSD Festplatte ausgestattet werden", wodurch sich „bis zu 1 TB Festplattenspeicher" ergänzen lässt; das „Entfernen der Festplatte" erfordert dabei „maximal 2 Schrauben". Ebenso lässt sich ein DVD-Laufwerk einsetzen: „Alle Durabook Laptops können mit einem DVD-Laufwerk ausgestattet werden."

Der zweite Akku ist dagegen nicht bei allen Laptop-Modellen verfügbar: „Das Durabook S14I und Z14I können mit einem zweiten Akku im Laufwerkeinschub konfiguriert werden", was laut derselben Quelle bis zu 10 Stunden zusätzliche Laufzeit ermöglicht. In der Vergleichstabelle selbst ist das auch tabellarisch hinterlegt: Bei „Zweiter Akku" sind S14I und Z14I mit einem Haken markiert, das S15AB dagegen mit einem Kreuz.

Wichtig ist dabei die Einschränkung, die im selben Abschnitt zum DVD-Laufwerk genannt wird: „jeder Laptop kann nur ein DVD-Laufwerk, eine zweite Festplatte oder einen zweiten Akku haben." Diese drei nachrüstbaren Module konkurrieren also um denselben physischen Einschub – wer sich für den zweiten Akku entscheidet, hat in diesem Einschub keinen Platz mehr für eine zweite SSD oder ein DVD-Laufwerk, kann aber laut Beschreibung mit wenigen Handgriffen zwischen den dreien wechseln, sofern das jeweils benötigte Zubehörteil vorhanden ist.

Zweiter Akku als Zubehör für einen robusten Durabook Laptop

Ein weiteres Beispiel für nachträglich erhältliches Zubehör liefert die Zubehörtabelle beim Durabook Z14I: Dort ist in der Zeile „Expansion Box" ein Haken hinterlegt, während S15AB und S14I in derselben Zeile mit einem Kreuz markiert sind. Die Vergleichstabelle unterscheidet damit ausdrücklich zwischen Modellen, die eine Expansion Box führen, und solchen, die das nicht tun.

Warum schließen sich Optionen überhaupt gegenseitig aus?

Die zitierten Beispiele – RS232 gegen USB 3.2 Type A beim U11I, RS232/LAN gegen ExpressCard beim S15, LAN-Port gegen Grafikkarte beim S14I, Magnetstreifenleser gegen USB 3.2 Type A beim R8 – haben ein gemeinsames Muster: An der Gehäusekante steht nur eine begrenzte Anzahl physischer Öffnungen und interner Steckplätze zur Verfügung. Ein zusätzlicher serieller Port, ein zweiter Netzwerkanschluss oder eine dedizierte Grafikkarte beanspruchen jeweils Platz, Kühlfläche oder eine bestimmte Schnittstelle im Inneren des Geräts, die dann für eine andere Option fehlt. Deshalb sind diese Kombinationen in den Ausstattungslisten nicht als reine Wunschliste aufgeführt, sondern als klar benannte Entweder-oder-Entscheidungen, teils sogar mit dem Hinweis „nur eine Option wählbar" wie bei den Media-Bay-Varianten von S14I und S15.

Bei den dedizierten GPS-Optionen von R8, R11 und R11L zeigt sich ein ähnliches Muster, wenn auch bei der Funkanbindung statt bei einer physischen Schnittstelle: „dediziertes GPS (schließt sich gegenseitig aus mit 4G LTE + GPS Combo)" – wer sich für die kombinierte 4G-LTE-und-GPS-Lösung entscheidet, benötigt kein separates, dediziertes GPS-Modul mehr, weil die GPS-Funktion darin bereits enthalten ist. Beim R8-EX kommt laut Ausstattungsliste noch eine weitere Einschränkung hinzu: Das dedizierte GPS ist dort zusätzlich „nicht kombinierbar mit RF Pass-Through Anschluss option".

Worauf Sie schon bei der Bestellung achten sollten

Aus den beschriebenen Ausschlüssen ergeben sich drei praktische Konsequenzen für die Bestellung eines robusten Laptops oder Tablets:

  • Prioritäten vor der Bestellung festlegen. Wer weiß, dass eine alte Maschinensteuerung zwingend RS232 benötigt, sollte vorab klären, ob dafür an anderer Stelle auf USB 3.2 Type A, ExpressCard oder eine Grafikkarten-Option verzichtet werden muss – je nach Modell ist genau das laut Ausstattungsliste der Fall.
  • Werksoptionen und nachrüstbares Zubehör unterscheiden. Eine RS232-Werksoption, ein Media-Bay-Modul oder ein Erweiterungsmodul aus dem Konfigurator müssen bei der Bestellung feststehen. Ein zweiter Akku, eine zweite SSD oder ein DVD-Laufwerk im Laufwerkeinschub lassen sich dagegen laut Zubehör-Vergleichstabelle auch später noch nachrüsten oder tauschen – vorausgesetzt, das Modell unterstützt die jeweilige Option grundsätzlich, wie es etwa beim zweiten Akku nur für S14I und Z14I, nicht aber für das S15AB der Fall ist.
  • Gruppenübergreifende Ausschlüsse nicht übersehen. Wie das Beispiel des Magnetstreifenlesers beim R8 zeigt, kann eine Option auch eine Auswahl aus einer ganz anderen Ausstattungsgruppe ausschließen, nicht nur die übrigen Varianten innerhalb derselben Liste. Ein Blick auf die vollständige Ausstattungsliste des jeweiligen Modells lohnt sich deshalb, bevor die endgültige Konfiguration zusammengestellt wird.

Eine vollständige Übersicht aller aktuell konfigurierbaren Ausstattungsmerkmale liefert der interaktive Konfigurator auf den jeweiligen Produktseiten, etwa bei Durabook U11I oder Durabook S15. Modellübergreifend geben zudem die Vergleichstabelle Laptops und die Vergleichstabelle Tablets einen ersten Überblick, welches Modell für welchen Einsatzzweck infrage kommt, bevor die Details der Erweiterungsmodule geprüft werden.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Werksoption wie RS232 nachträglich einbauen lassen?

Die Ausstattungslisten weisen Werksoptionen wie die zweite RS232-Schnittstelle, ExpressCard- oder Smartcard-Module ausdrücklich als Bestandteil der Bestellkonfiguration aus. Ob und wie ein nachträglicher Einbau möglich ist, geben die vorliegenden Ausstattungsdaten nicht an – diese Frage lässt sich nur im individuellen Angebot klären.

Warum kann ich nicht gleichzeitig RS232 und USB 3.2 Type A am Durabook U11I bestellen?

Weil beide Anschlüsse laut Ausstattungsliste dieselbe physische Position am Gehäuse belegen: „RS232 (schließt sich gegenseitig aus mit USB 3.2 Type A)". Dieselbe Einschränkung gilt dort auch für USB 3.2 Gen2 Type C und den Barcode-Scanner, die sich ebenfalls gegenseitig mit USB 3.2 Type A ausschließen.

Sind Erweiterungsmodule und Media-Bay-Optionen dasselbe?

Nein. „Erweiterungsmodul" ist die Bezeichnung, die auf den Tablet-Seiten (R8, R11, R11L, U11I) verwendet wird, während „Media-Bay" die entsprechende Kategorie bei den Notebook-Modellen S14I und S15 ist. In beiden Fällen handelt es sich um Werksoptionen, die aus einer Liste sich gegenseitig ausschließender Varianten ausgewählt werden.

Welche Module lassen sich ohne Werksoption nachrüsten?

Laut Zubehör-Vergleichstabelle für Laptops betrifft das vor allem den Laufwerkeinschub: zweite SSD, zweiter Akku (nur S14I und Z14I) und DVD-Laufwerk, jeweils mit maximal zwei Schrauben zu tauschen. Diese drei teilen sich allerdings denselben Einschub und schließen sich damit gegenseitig aus.

Fazit

Erweiterungsmodule bei robusten Laptops und Tablets lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Werksoptionen wie zusätzliche serielle Schnittstellen, Netzwerkanschlüsse, Smartcard-Leser, Barcode-Scanner oder ExpressCard-Module, die bereits bei der Bestellung feststehen müssen, und nachrüstbares Zubehör wie eine zweite SSD, ein zweiter Akku oder ein DVD-Laufwerk im Laufwerkeinschub, das sich auch nachträglich einsetzen lässt. Innerhalb beider Gruppen gibt es konkrete, in den Ausstattungslisten wörtlich benannte Ausschlüsse – RS232 gegen USB 3.2 Type A, RS232/LAN gegen ExpressCard, LAN-Port gegen Grafikkarte, Magnetstreifenleser gegen USB 3.2 Type A oder zweiter Akku gegen DVD-Laufwerk und zweite SSD im selben Einschub. Wer diese Ausschlüsse vor der Bestellung kennt, kann seine Prioritäten gezielt setzen, statt nach der Lieferung festzustellen, dass zwei gewünschte Optionen sich gegenseitig ausgeschlossen hätten.

Bei Fragen zu einer konkreten Kombination aus Erweiterungsmodulen oder Werksoptionen unterstützt Sie das RobustBook-Team gerne bei der Auswahl der passenden Konfiguration.