CAD-Software – ob für Konstruktion, Bauplanung oder technische Zeichnung – stellt andere Anforderungen an ein mobiles Gerät als Büroanwendungen oder reine Erfassungsaufgaben. Wer CAD-Modelle nicht nur betrachten, sondern auch draußen auf der Baustelle, beim Kunden oder im Werk bearbeiten will, braucht ein Notebook, das bei Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikeinheit, Datenspeicher und Display auf diese Last ausgelegt ist. Dieser Beitrag erklärt, welche Komponenten dabei den Unterschied machen, wann eine zertifizierte Profigrafik gegenüber einer Standardgrafik den Ausschlag gibt – und welche Geräte aus dem RobustBook-Sortiment diese Anforderungen erfüllen.
CAD-Programme berechnen und stellen dreidimensionale Modelle in Echtzeit dar: Flächen, Baugruppen, Schnittansichten, Renderings. Jede Drehung, jeder Zoom und jede Änderung an einer Baugruppe löst neue Berechnungen aus, die von Prozessor und Grafikeinheit gemeinsam getragen werden müssen. Während ein Office-Notebook mit einer integrierten Grafikeinheit und wenig Arbeitsspeicher auskommt, geraten dieselben Komponenten bei größeren CAD-Baugruppen schnell an ihre Grenzen: Die Darstellung ruckelt, Rotationen verzögern sich, und Renderings dauern spürbar länger. Deshalb lohnt sich vor der Anschaffung ein Blick auf jede einzelne Komponente – nicht nur auf den Prozessor.
Der Prozessor übernimmt bei CAD-Anwendungen vor allem die geometrische Berechnung, die Regenerierung von Baugruppen und – bei modernen Notebooks zunehmend – KI-gestützte Zusatzfunktionen über eine integrierte NPU. Im RobustBook-Sortiment zeigt sich die Bandbreite gut an den Durabook-Modellen: Das Durabook S14I ist in der Basisausstattung mit einem Intel® Core™ Ultra 5 125U bestückt und lässt sich auf einen Intel® Core™ Ultra 7 155U oder Ultra 7 165U aufrüsten, jeweils mit integrierter Intel® AI Boost NPU. Das Durabook Z14I ist in der High-End-Graphics-Ausführung mit einem Intel® Core™ Ultra 7 155U (12 MB Cache, bis zu 4,8 GHz, 12 Kerne, 14 Threads, inklusive Intel® AI Boost NPU) ausgestattet. Das Durabook S15 setzt in der Standardausstattung auf einen Intel® Core™ i5-1235U (1,3 GHz bis zu 4,4 GHz), optional auf einen Intel® Core™ i7-1255U. Auch bei Getac-Geräten reicht die Prozessorbandbreite bis in die aktuelle Core-Generation: Das Getac X600 ist wahlweise mit Intel® Core™ i5-, i7- oder i9-Prozessoren der 11. Generation ausgestattet.
Für einfachere CAD-Aufgaben – etwa 2D-Zeichnungen oder das Prüfen kleinerer Baugruppen – reicht meist bereits ein aktueller Core-i5- oder Core-Ultra-5-Prozessor. Wer regelmäßig große Baugruppen bearbeitet oder häufig rendert, profitiert von einem Core-i7- oder Core-Ultra-7-Prozessor mit mehr Kernen und höherem Takt.
CAD-Software hält bei der Bearbeitung große Teile eines Modells im Arbeitsspeicher – je umfangreicher die Baugruppe, desto mehr RAM wird beansprucht. Laut Vergleichstabelle Laptops bieten die Durabook-Modelle S15 8 bis 32 GB 4800-MHz-DDR5-RAM, S14I und Z14I jeweils 8 bis 64 GB 3200-MHz-DDR4-RAM. Auf den einzelnen Produktseiten zeigt sich das feiner aufgeschlüsselt: Das Durabook S14I startet mit 16 GB RAM und lässt sich auf 32 GB oder 64 GB aufrüsten, das Durabook S15 ebenfalls mit 16 GB in der Standard-Plus-Konfiguration und Upgrade-Optionen auf 32 GB oder 64 GB. Das Z14I in der High-End-Graphics-Ausführung ist direkt mit 32 GB DDR5-RAM ausgestattet. Beim Getac X600 reicht die Spanne von 16 GB bis zu 128 GB DDR4-RAM, beim Getac S410 G5 von 8 GB DDR5 bis optional 64 GB DDR5.
Für kleinere bis mittlere CAD-Baugruppen sind 16 GB RAM häufig ein praxistauglicher Einstieg, größere Baugruppen und parallel geöffnete Anwendungen profitieren von 32 GB oder mehr. Wer regelmäßig mit sehr großen Baugruppen, Punktwolken oder mehreren gleichzeitig geöffneten Modellen arbeitet, findet mit dem Getac X600 die im RobustBook-Sortiment größte belegte RAM-Obergrenze.
Die Grafikeinheit ist bei CAD-Anwendungen die Komponente, die am deutlichsten über eine flüssige Darstellung entscheidet. Grundsätzlich stehen zwei Wege offen: eine in den Prozessor integrierte Standardgrafik oder eine dedizierte, zusätzliche Grafikkarte.
Für 2D-Zeichnungen, kleinere 3D-Modelle ohne aufwendige Renderings oder das reine Betrachten und Prüfen von CAD-Daten reicht in vielen Fällen die integrierte Grafikeinheit eines aktuellen Prozessors aus. Das Durabook S15AB etwa wird laut Vergleichstabelle Laptops ohne dediziertes Grafikkarten-Upgrade geführt und eignet sich damit vor allem für Anwendungen, die keine dedizierte Grafikleistung voraussetzen.
Sobald größere Baugruppen, komplexe Renderings oder flüssige 3D-Rotation gefragt sind, steigt der Bedarf an dedizierter Grafikleistung deutlich. Laut Vergleichstabelle Laptops bieten die Durabook-Modelle S15, S14I und Z14I optional eine NVIDIA GTX 1050 als dedizierte Grafikkarte. Auf den einzelnen Produktseiten sind darüber hinaus weitere, dezidierte Grafikoptionen hinterlegt: Sowohl das Durabook S15 als auch das Durabook S14I lassen sich mit einer diskreten NVIDIA RTX A500 samt 120-W-Netzteil ausstatten, wobei der Hersteller dafür ein Upgrade auf mindestens 32 GB RAM und mindestens 512 GB SSD empfiehlt. Das Durabook Z14I ist in der High-End-Graphics-Ausführung mit einer dedizierten NVIDIA RTX 3500 Ada mit 12 GB DDR6-Videospeicher ausgestattet. Auch bei Getac finden sich vergleichbare Optionen: Das Getac X600 bietet optional eine NVIDIA Quadro RTX3000, ansonsten Intel® UHD Graphics; das Getac S510 bietet optional eine NVIDIA GeForce GTX 1650 mit 4 GB als separaten Grafikcontroller, das Getac S410 G5 optional eine NVIDIA GeForce GTX 1650 mit 4 GB.
Diese Aufstellung zeigt zugleich den Unterschied zwischen zwei Kategorien von Grafikkarten, die in CAD-Umgebungen unterschiedlich eingeordnet werden: NVIDIA-GeForce- und GTX-Modelle sind Consumer-Grafikkarten, die primär auf Spiele und allgemeine 3D-Darstellung ausgelegt sind. NVIDIA-RTX-A- und RTX-Ada-Generation-Modelle sowie die Quadro-Reihe gehören dagegen zur professionellen Grafikkartenlinie von NVIDIA, die gezielt für Konstruktions- und Visualisierungssoftware entwickelt wird und bei der Treiber und Hardware auf professionelle Anwendungen abgestimmt sind. Für anspruchsvolle CAD-Arbeit mit großen Baugruppen, Präzisionsdarstellung von Kanten und Flächen oder aufwendigen Renderings ist deshalb eine der professionellen Grafikoptionen – etwa die NVIDIA RTX A500, die NVIDIA RTX 3500 Ada oder die NVIDIA Quadro RTX3000 – die belastbarere Wahl gegenüber einer Consumer-Grafikkarte wie der GTX 1050 oder GTX 1650.
CAD-Projekte bestehen häufig aus vielen einzelnen Bauteil- und Baugruppendateien, ergänzt um Renderings, Punktwolken oder Aufmaßdaten. Eine schnelle SSD verkürzt Ladezeiten beim Öffnen und Speichern großer Modelle spürbar gegenüber einer klassischen Festplatte. Im RobustBook-Sortiment ist PCIe-SSD-Speicher Standard: Das Durabook S15 startet mit einer 256-GB-PCIe-SSD und lässt sich bis auf 2 TB oder auf eine Kombination aus zwei SSDs aufrüsten, das Durabook S14I ebenso mit 256-GB-PCIe-SSD-Basis und Upgrademöglichkeit bis 2 TB oder Dual-SSD. Das Durabook Z14I ist in der High-End-Graphics-Ausführung mit einer 1-TB-PCIe-SSD ausgestattet. Das Getac X600 unterstützt laut Herstellerbeschreibung bis zu drei vom Benutzer austauschbare SSDs mit einer Gesamtkapazität von bis zu 6 TB.
Für den mobilen CAD-Einsatz ist neben der reinen Kapazität auch die Möglichkeit zum Wechseln oder Austauschen von Speicher relevant: Ein Quick-Release-Speicherschacht wie beim Durabook Z14I und S14I erlaubt es, Projektdaten auch ohne vollständige Datenübertragung physisch zu transportieren oder auszutauschen.
Für die Arbeit an CAD-Modellen zählt neben der reinen Bildschirmgröße vor allem, wie viele Details gleichzeitig sichtbar sind und wie gut sich feine Linien und Flächen unterscheiden lassen. Laut Vergleichstabelle Laptops liegt die Displaygröße der Durabook-Modelle bei 15,6 Zoll (S15, S15AB) beziehungsweise 14,0 Zoll (S14I, Z14I), alle vier Modelle mit Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Auf der Produktseite ist beim Z14I zusätzlich ein 14-Zoll-FHD-Touchscreen mit 1200 Nits als sonnenlichttaugliche Ausstattung hinterlegt, beim S14I optional ein 14-Zoll-Sunlight-Readable-Full-HD-Display mit oder ohne Touchscreen, ebenfalls mit 1200 Nits. Beim S15 ist ein 15-Zoll-Sunlight-Readable-Full-HD-Display mit 1000 Nits als Displayauswahl hinterlegt, während die Basisausstattung ein 15-Zoll-FHD-Standarddisplay mit 400 Nits bietet.
Bei Getac-Geräten reicht die Displaygröße bis 15,6 Zoll: Das Getac X600 bietet ein 15,6-Zoll-Full-HD-Display mit 1.000 Nits LumiBond-Technologie, das Getac X500 ein 15,6-Zoll-QuadraClear-Display mit 800 Nits Helligkeit. Für die reine Lesbarkeit im Außeneinsatz sind diese hohen Nits-Werte relevant; für die CAD-Detailarbeit zählt zusätzlich die Full-HD-Auflösung, die auf allen genannten Geräten vorhanden ist und feine Linienführung und Bemaßungen lesbar hält. Eine größere Bildfläche wie beim 15,6-Zoll-Format erleichtert dabei das Arbeiten mit mehreren geöffneten Fenstern oder Bemaßungsleisten gegenüber einem 14-Zoll-Display.
Zur Farbdarstellung selbst – etwa zu Farbraumabdeckung oder Kalibrierung – liegen für die genannten Modelle keine Angaben in den geprüften Quelldateien vor; an dieser Stelle lässt sich deshalb keine belegte Aussage treffen.
Wer im Büro oder beim Kunden an einem größeren externen Monitor weiterarbeiten möchte, ist auf die vorhandenen Bildausgänge angewiesen. Laut Vergleichstabelle Laptops verfügen alle vier Durabook-Modelle (S15, S14I, Z14I, S15AB) über einen VGA-Anschluss und einen HDMI-Anschluss (Typ A), das S14I zusätzlich über einen Displayport. Auf den Produktseiten kommen modernere Schnittstellen hinzu: Das Durabook Z14I ist in der High-End-Graphics-Ausführung mit 2x Thunderbolt 4, HDMI und VGA ausgestattet, das Durabook S14I mit 2x Thunderbolt 4 und 1x HDMI 2.1. Ein Docking-Anschluss ist beim Z14I laut Vergleichstabelle serienmäßig vorhanden, bei S15 und S14I optional; ergänzend bietet der Durabook-Konfigurator für S15 und S14I eine USB-C-Dockingstation als Zubehör an.
Bei Getac-Geräten sind ebenfalls moderne Bildausgänge vorhanden: Das Getac X600 verfügt über 1x Thunderbolt 4, 1x HDMI 2.0 und 1x DisplayPort, das Getac S410 G5 über 1x Thunderbolt 4 Typ-C und 1x HDMI 2.0 sowie einen Docking-Anschluss, das Getac S510 über mindestens 1x Thunderbolt 4 Typ-C, optional ein zweites. Thunderbolt 4 erlaubt dabei nicht nur die Anbindung eines oder mehrerer externer Displays über eine einzige Buchse, sondern auch den gleichzeitigen Anschluss von Docks, externen Laufwerken oder Netzwerkadaptern über dieselbe Schnittstelle.

Aus den geprüften Herstellerangaben lassen sich für die CAD-Praxis grob drei Stufen ableiten:
Eine vollständige Übersicht aller technischen Daten der Durabook-Modelle im direkten Vergleich – Prozessor, Arbeitsspeicher, Datenspeicher, Display, Schnittstellen und Schutzklasse – liefert die Vergleichstabelle Laptops. Die einzelnen Produktseiten Durabook S14I und Durabook Z14I zeigen darüber hinaus die konfigurierbaren Optionen bis hin zur professionellen Grafikkarte.
Für 2D-Zeichnungen, kleinere Baugruppen und das reine Betrachten von CAD-Daten kann eine integrierte Grafikeinheit ausreichen. Sobald größere Baugruppen, aufwendige Renderings oder flüssige 3D-Rotation gefragt sind, ist eine dedizierte Grafikkarte die belastbarere Wahl.
Profigrafik-Modelle wie die NVIDIA-RTX-A-Reihe, die RTX-Ada-Generation oder die Quadro-Reihe sind speziell für Konstruktions- und Visualisierungssoftware ausgelegt, während Consumer-Modelle wie GeForce GTX vor allem für Spiele und allgemeine 3D-Darstellung entwickelt werden. Im RobustBook-Sortiment stehen beide Kategorien optional zur Verfügung, etwa NVIDIA RTX A500 beim Durabook S14I und S15 sowie NVIDIA RTX 3500 Ada beim Durabook Z14I gegenüber der optionalen NVIDIA GTX 1050 laut Vergleichstabelle Laptops.
Für kleinere Baugruppen sind 16 GB ein praxistauglicher Einstieg, wie ihn Durabook S14I und S15 in der Standardausstattung bieten. Größere Baugruppen profitieren von 32 GB oder mehr, bis hin zu 128 GB beim Getac X600.
Nach den geprüften Herstellerangaben bietet das Durabook Z14I in der High-End-Graphics-Ausführung mit NVIDIA RTX 3500 Ada, 32 GB DDR5-RAM und 1 TB PCIe-SSD die höchste belegte CAD-Ausstattung im Durabook-Sortiment; für noch mehr Arbeitsspeicher steht ergänzend das Getac X600 mit bis zu 128 GB RAM und optionaler NVIDIA Quadro RTX3000 zur Verfügung.
CAD stellt an ein mobiles Gerät höhere Anforderungen als reine Büroanwendungen – vor allem bei Grafikeinheit und Arbeitsspeicher, aber auch bei Datenspeicher, Display und Anschlüssen für externe Bildschirme. Für leichte CAD-Aufgaben genügt häufig eine integrierte Standardgrafik mit 16 GB RAM, wie sie Durabook S14I und S15 in der Basisausstattung bieten. Für größere Baugruppen und aufwendige Renderings lohnt sich der Griff zu einer zertifizierten Profigrafik wie der NVIDIA RTX A500, der NVIDIA RTX 3500 Ada oder der NVIDIA Quadro RTX3000, kombiniert mit mehr Arbeitsspeicher und schneller PCIe-SSD. Welche Stufe im Einzelfall passt, hängt von der Größe der bearbeiteten Baugruppen und der Häufigkeit von Renderings ab. Eine vollständige technische Übersicht bietet die Vergleichstabelle Laptops.
Bei Fragen zur passenden CAD-Konfiguration für Ihren Einsatzbereich unterstützt Sie das RobustBook-Team gerne bei der Auswahl des geeigneten Modells.